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Nach monatelangem Ackern für die Abschlussprüfungen war die Sehnsucht nach Urlaub riesig. Also beschlossen eine Freundin und ich gemeinsam dem Alltag zu entfliehen. Wir wollten unbedingt in ein Land reisen, das wir beide noch nicht kannten. Wir wollten keinen All-Inclusive-Urlaub machen und rund um die Uhr faul am Pool liegen. Wir wollten etwas erleben! Kurzer Hand (und mit ein bisschen Beratung im Reisebüro) entschieden wir uns für MAROKKO.

Tausendundeine Nacht, Märchenerzähler, orientalische Musik, der Duft außergewöhnlicher Gewürze, süßer Minztee … all das spukte in unseren Köpfen herum. Mit Marco Polo Reisen machten wir uns also Mitte September in das Land von Aladin auf. Wir hatten eine 14-tägige Tour durch Marokko gebucht. Die Eindrücke waren enorm. Gleichzeitig großartig und schokierend – von blutigen Schafsköpfen, die dort (ungekühlt) auf dem Souk verkauft werden, bis hin zu atemberaubenden Sonnenuntergängen mitten in der Wüste.

Wir starteten unsere Tour in CASABLANCA, die durch den gleichnamigen Film mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman berühmt wurde. Als wir aber erfuhren, dass der Film Casablanca nie in Casablanca gedreht wurde, war der Zauber ein wenig verflogen.

In FÉS liefen wir durch die engen Gassen der Stadt. Hinter den dicken Lehmmauern mit ihren kleinen Fenstern erwartet man nichts, außer kleine dunkle Wohnräume – so macht es zumindest den Anschein von außerhalb. Umso erstaunlicher ist es, wenn man erfährt und sieht, was sich dahinter verbirgt: riesige marokkanische Paläste mit Innenhof – auch RIAD genannt.

Nach 2 Tagen ging es weiter nach ERFOUD. Die marokkanische Stadt liegt mitten in der Wüste und hat wahnsinnig tolle Spots. Highlight war der Ritt auf Dromedaren durch die Wüste und der anschließende Sonnenuntergang. Man hat völlige Ruhe und sieht nichts, außer den unendlichen Sand, der durch die untergehende Sonne rot gefärbt ist. Verschlägt es jemals jemanden von euch nach Marokko: das muss ganz oben auf eure TO DO Liste!

Als wir in MARRAKESCH ankamen waren unsere Erwartungen riesen groß! Die Stadt, die man kennt und mit der man alles was auch nur annähernd orientalisch ist verbindet. Theresa und ich machten uns auf zum Souk, der so verwinkelt war, dass wir Angst hatten, nicht mehr rauszufinden. Das feilschen mit den Händlern um jeden Preis war ungewohnt und mit der Zeit sehr anstrengend – Aber: ich habe noch nie eine Ledertasche so (saumäßig!) günstig bekommen.

 Unser letzter Stop war ESSAOUIRA. Essaouira ist eine kleine Hafenstadt in Marokko, in der jedes Jahr unzählige Surfer eintreffen. Es gibt unzählige kleine Fischrestaurants und die Medina ist wunderschön. Essaouira war wohl eine der schönsten Städte in Marokko.

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