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Story: Fashion Design II Part 2

Meine Lieben! Ich hatte es Anfang Februar ja schon angekündigt: von nun an möchte ich das Thema MODEDESIGN auf meinem Blog etwas mehr vertiefen. Für alle von Euch, die mit dem Gedanken spielen, ModedesignerIn zu werden, sollten jetzt die Ohren spitzen. Ich werde von meinen Erfahrungen berichten und die eigentliche Frage Was ist ein Modedesigner, was macht er und wie werde ich Modedesigner(?) beantworten.

Nach meinem Abi hatte ich das Glück genau zu wissen, was ich danach machen will. Ich stand nicht vor der Vielzahl an Studiengängen, die es heutzutage gibt. Ich zeichne für mein Leben gern und liebe die Mode. Ich liebe es durch Kollektionen von Designern zu stöbern und mich davon inspirieren zu lassen. Dass der Weg bis hin zum Modedesigner durchaus mehr enthält, als Zeichnen und die Affinität zur Mode, war mir zwar bewusst, Vieles aber eben auch nicht. Ich will also versuchen ungeklärte Fragen für Euch zu beantworten, damit Ihr wisst was eventuell auf Euch zukommen könnte.

Die erste Frage, die ich mir gestellt habe, war: Ausbildung oder Studium?

Ich wusste nicht, was es für Vor- oder Nachteile gibt. Ist es wichtig, an einer namenhaften Universität zu sein, oder tut´s auch eine Fachhochschule? Ich habe mich also an meinen Laptop gesetzt und gegoogelt. Ich war ziemlich begeistert von der Esmod, oder der AMD, die unterschiedliche Standorte in Deutschland haben. Durch Zufall bin ich dann aber auf die Seite einer Modeschule in Mannheim gestoßen. Sie war ganz in der Nähe meines damaligen Wohnorts und bot Infotage an: Solche Tage bieten viele Modeschulen und Universitäten an. Ihr könnt Euch anmelden und einen Blick rundum das Große-Ganze einfangen.

Ich habe mich für eine Ausbildung entschieden. Und im Nachhinein kann ich sagen, dass das für mich die beste Entscheidung war. Meiner Meinung nach und nach all den Erfahrungen, die ich in den letzten paar Jahren sammeln durfte, lernt man während einer Ausbildung praxisorientierter als an einer Universität. Universitäten sind oftmals viel größer, als ein Ausbildungsbetrieb oder eine Fachhochschule. Dennoch gibt es natürlich sehr gute Universitäten (unten findet Ihr eine Auswahl an Modeschulen, Modeuniversitäten und Fachhochschulen).

Ich hatte also den Infotag besucht und war begeistert von der Schule. Wenn Ihr Euch (rein emotional) für eine Schule/Universität entschieden habt, stellt sich für den Ein oder Anderen die Frage:

Wie finanziere ich das alles?

Leider ist die Modebranche eine Branche, die sehr teuer ist. Und da fängt es während der Ausbildung auch schon an. Die meisten Schulen oder Unis sind privat und kosten daher Geld. Es gibt ein paar Wenige, die öffentlich sind und für die man keine Gebühr zahlen muss. Allerdings muss das Arbeitsmaterial bezahlt werden – und da häuft sich so einiges an. Stoffe, Modezeitschriften, Zeichenmaterial, Nähzubehör, ..die Ausbildungsjahre sind finanziell fordernd – dennoch zahlt sich am Schluss wieder aus.

Bafög

Schülerbafög

Stipendium

Modedesigner.. Was ist und was macht eigentlich ein Modedesigner?

Wer einen Abschluss als Modedesigner in der Tasche hat, sitzt im Berufsleben nicht zwingend hinter einer Nähmaschine. Die Nähmaschine und der Designer werden oft miteinander in Verbindung gebracht, haben im Berufsleben aber nur wenig miteinander zu tun. Ein Modedesigner begleitet die Entstehung einer Kollektion. Es ist ein kreativer Beruf, der viel von einem abverlangt, gleichzeitig aber auch wahnsinnig erfüllend ist. Er ist das absolute Gegenteil von einem Bürojob. Ein Modedesigner beschäftigt sich während einer Ausbildung oder eines Studiums unter anderem mit: der Recherche (er lässt sich auf Reisen, auf der Straße, im Internet, in Büchern ..inspirieren. Für eine Kollektionsaussage wird ein Moodboard angefertigt), Farben und Stoffen (Die Farb- und Materialauswahl extrem wichtig für eine Kollektion. Die Farben müssen harmonieren und auch die Stoffe sollten mit Feingefühl ausgewählt werden), Design (der Teil, der mich am meisten begeistert: hier wird gescribbelt und designt. Die Kollektion entsteht sozusagen auf dem Blatt Papier und am PC – übrigens: die Computerarbeit als Designer wird oft unterschätzt), technische Zeichnungen (hier entstehen akkurat, am PC gezeichnete Kleidungsstücke, die dem Fertigungsbereich zeigen, wie das fertige Kleidungsstück aussehen muss), Schnittbereich (die designten Kleidungsstücke kommen in 2-Dimensionaler Form aufs Papier, damit sie gefertigt werden können),  Fertigung (je nach Art der Ausbildung oder des Studiums bekommt man Einblicke in den Fertigungsbereich. Es ist wichtig zu wissen, wie das Teil genäht wird, was im Design funktioniert und was nicht) ..

Modedesignschule Mannheim

Modefachschule Sigmaringen

Design Department Akademie Düsseldorf

ESMOD Universität Berlin

AMD Akademie Mode & Design

JAK Akademie Hamburg

Hochschule Pforzheim

.. noch mehr Modeschulen findet ihr HIER!

Ich hoffe, dass ich Euch mit diesem Artikel einen ersten kleinen Einblick verschaffen und ein paar Fragen beantworten konnte. In Part III erfahrt Ihr mehr zu den unterschiedlichen Berufsbildern, was alles möglich ist und den Einstieg in die Modebranche.

Ich wünsche Euch einen schönen Donnerstag! xx Lea

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